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Haltungsrichtlinien |
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Die Spiegelschafe sind im Vergleich zu anderen Schafrassen anspruchslos, aber nicht ohne Ansprüche. Fütterung Zuchtziel dieser Rasse ist eine mittlere Mastfähigkeit auf der Basis von Raufutter. Bei Futter von guter Qualität, das genügend zur Verfügung steht, ist das auch ausreichend. Die Auen legen mit ihrer Milchleistung die Grundlage für eine gute Mastleistung. Wenn sie in einem guten Ernährungszustand sind, können sie dies auch leisten. Besonders im Winterhalbjahr darf aber schon etwas zugefüttert werden, ohne gegen das Zuchtziel zu verstossen, vor allem wenn keine hohe Heuqualität, wie belüftetes Heu oder Emd angeboten werden kann. Oft ist es Bodenheu oder –emd, das erst Mitte Juni geschnitten worden ist. Genügend frisches Wasser (bei Heufütterung bis zu 4 Liter für ein Mutterschaf) sowie spezielles Mineralsalz muss immer bereit gestellt werden.
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| Schafstall
Im Winter ist es von Vorteil, wenn man die Schafe einstallen kann, es erleichtert das Arbeiten und die Aufzucht von Mehrlingsgeburten. Zudem hat die Weide eine Ruhepause, so dass sich parasitäre Krankheiten weniger verbreiten können.
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Weide Die Genügsamkeit des Schafes ist sprichwörtlich. Das Spiegelschaf ist besonders geeignet, rohfaserreiches Raufutter mit geringem Nährwert zu verarbeiten. Es gedeiht auch noch auf Ödflächen und Brachland, das anderen Nutztieren keine Ernährungsgrundlage mehr bietet. Der Darm eines Schafes hat die 25 fache Körperlänge (Rind 20 fach, Pferd 12 fach). |
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Parasitenbefall Parasiten sind ein Problem für jeden Schafzüchter. Die meisten Rundwurmarten sowohl im Tier, wie auf den Weiden, können überwintern. Die Bandwürmer überleben in ihren Zwischenwirten (Moosmilben) bis zu 2 Jahren. Auch Leberegel (Zwischenwirt Schnecken und Ameisen) und Lungenwürmer sind gefährlich. Übrigens ist nur der Bandwurm von blossem Auge erkennbar (kleine weisse Glieder oder kurze Würmchen auf dem Kot), alle anderen Wurmarten sind nur durch Laboruntersuchungen des Kotes nachzuweisen. Für gesunde und leistungsfähige Spiegelschafe braucht es eine regelmässige Entwurmung. Besonders Lämmer und Jungtiere sind anfällig und müssen ab der 3. Woche regelmässig im Abstand von 6 Wochen entwurmt werden. Achtung: Um eine Resitenz gegen Würmer zu vermeiden, genügend eingeben und das Wurmmittel regelmässig wechseln! Pflege Sauberkeit im Stall, bei den Tränken und auf den Weiden sowie das Scheren der Schafe (mindestens einmal pro Jahr) und die regelmässige Klauenpflege (mindestens 3 Mal im Jahr) sind unabdingbar für einen gesunden, wüchsigen Schafbestand. |
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| Fragen
Bei Unsicherheiten und Fragen wenden Sie sich an Ihren Experten, Tierberater oder einen erfahrenen Schafzüchter oder Tierarzt. Fachliteratur Zucht und Haltung des Schafes Schafe als Haustiere Das Schaf Forum Die Fachzeitschrift für den Kleinwiederkäuer-Halter |
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